Albrecht Altdorfer war ein deutscher Maler, Grafiker und Architekt der Nördlichen Renaissance, geboren um 1480 in Regensburg, Deutschland. Er ist bekannt für seine detailreichen Landschaften, religiösen Gemälde und historischen Szenen und gilt als einer der Pioniere der eigenständigen Landschaftsmalerei in der europäischen Kunst.
Altdorfer war eine führende Figur der Donauschule, die expressive Landschaften, dramatische Atmosphären und detaillierte Naturdarstellungen betonte. Seine Werke verbinden oft religiöse oder historische Themen mit kraftvollen Darstellungen von Wäldern, Bergen, Flüssen und Himmeln.
Eines seiner berühmtesten Werke ist Die Alexanderschlacht (1529), ein monumentales Gemälde, das Alexander des Großen Sieg über die persische Armee zeigt. Weitere bemerkenswerte Werke sind Der Heilige Georg im Wald und Donaulandschaft bei Regensburg.
Sein Stil zeichnet sich durch komplizierte Details, satte Farben, dramatische Landschaften und eine starke Betonung der Natur aus. Er schuf auch Holzschnitte und Kupferstiche und arbeitete als Architekt in Regensburg.
Altdorfer starb 1538 in Regensburg. Heute wird er als einer der wichtigsten Künstler der Nördlichen Renaissance und als Pionier der europäischen Landschaftsmalerei erinnert.